Neumühlequai Zürich

Fassadensanierung Geschäftshaus

Auftraggeber
suva
Auftragsform
Architekt
Charakteristik

Das Geschäftshaus am Neumühlequai 6 (Rolf Kamer, 1983) ist Teil des baulichen Ensembles rund um das Limmatbecken vor dem Hauptbahnhof.  Der Ersatz der Fassaden wird dem Gebäude eine für die Lage angemessene und repräsentative Hülle verleihen. Tektonik, Materialität und Farbigkeit sollen sich dabei am stimmigen Kontext von mineralischen und dezent sandigen Farben orientieren. Die neue Fassade gliedert sich in den zum Neumühlequai hin zweigeschossigen Sockel, den viergeschossigen Mittelteil und das zurückspringende Attikageschoss mit Schrägdach. Der Öffnungsanteil, das Relief und die Detaillierung der Fassaden beziehen sich in ihrer Massstäblichkeit auf die umliegenden Bauten. Die Arkaden und das Attika werden geschlossen, so dass eine mit dem Kaspar-Escher-Haus und dem Hotel Central einheitliche Front zum Neumühlequai entsteht. Die Mittelgeschosse sind als ein Relief aus Brüstungs- und Leibungsfeldern sowie vertikal verschieden langen Lisenen ausgebildet. Diese drei tektonischen Elemente bestehen jeweils aus matt transparent lasierten und strukturierten Terracottaelementen in hellen Natursteintönen. Diese individuell angefertigten und vorgehängten grossformatigen Platten kleiden das Haus in einen neuen eleganten Massanzug.

Mit suisseplan Ingenieure AG (Statik), R+B engineering AG (HLKE), Gartenmann Engineering AG (Bauphysik/Brandschutz) und feroplan engineering AG (Fassade).